elektronisches Männchen

Auf der Suche nache einem kleinen, kostengünstigen, originellen Geschenk?

Dann ist vielleicht dieses Männchen eine gute Idee. ;)
Mit einem kleinen Draht von der Rückseite, lassen sich Becken, Knie und Füße berühren, wodurch bei jedem Punkt eine andere Funktion ausgelöst wird. Bei mir ist es:

Aber natürlich sind der Phantasie bei den Funktionen keine Grenzen gesetzt, außer vielleicht durch die Beschränkung des Mikrocontrollers.

Das Herzstück ist ein Attiny13 von Atmel. Der Kopf besteht aus einem Piezo-Summer und überall am Körper sind LEDs angebracht. Diese sind Pin-sparend per Charlieplexing verschaltet. Die Beine (R5-R8) bilden zusammen mit dem Widerstand des rechten Oberarmes (R4) einen Spannungsteiler. Die Teilspannung wird vom Mikrocontroller ausgewertet und daraufhin eine Funktion ausgeführt.

Grundlage für das Männchen ist eine mit Folie beklebte Lochrasterplatine. Zwar gibt es auf der Rückseite kaum Verdrahtungen, doch so können die Bauteile stabil eingelötet werden. Die Beine und Armteile mit den Zinnknubbeln wurden separat erstellt, um die Folie nicht zu beschädigen. Dabei sind die Zinnknubbel lediglich eine Zierde und die Bauteile sind auf der Rückseite normal verdrahtet. So werden Kontaktprobleme durch kalte Lötstellen umgangen, die Knubbel an den Beinen sollten dennoch auf guten Kontakt getestet werden. Die Füße bestehen im Übrigen aus kleinen Spulen. Auch sie besitzen nur eine ästhetische Funktion und sind aus elektronischer Sicht zu vernachlässigen.

Download