Rund um IP Adressen

Der Text gibt einen kurzen Einblick über das weltweite Computernetz.

Das Internet besteht aus einer Vernetzung von Millionen Rechnern. Um miteinander kommunizieren zu können benötigt jeder Rechner eine eigene Adresse, dies sind die IP-Adressen.

Da die IP Adressen nur begrenzt zur Verfügung stehen, hat nicht jeder Computer eine feste Adresse.
Wenn Sie zum Beispiel zu Hause ins Internet gehen, wird Ihnen eine freie IP Adresse zugewiesen. Das nennt man dann DHCP. Ihre momentane Adresse können Sie unter eigene IP nachsehen

In der Regel existiert zu einer IP-Adresse auch mindestens ein Name, über den man auch den gewünschten Rechner erreichen kann.

Man kann sich das wie mit einem Haus vorstellen. Ein Haus hat eine feste Adresse, aber in diesem können mehrere Familien wohnen. Wenn eine Familie von außerhalb angeschrieben wird, landet der Brief auf alle Fälle im Haus. Vergrößern wir dieses Beispiel auf eine Stadt. Es muss jetzt eine Tabelle geben in der steht, welche Familie in welchem Haus wohnt.

Bei Computernetzwerken gibt es nun ein kompliziertes, ausgefeiltes System (Domain Name System), um in der richtigen Tabelle nachzuschauen, welcher Name zu welcher IP gehört.
Der Vorgang des Suchens wird Namensauflösung genannt.
Noch eine Erweiterung: Viele Internetseiten haben mittlerweile mehr als eine IP-Adresse, liegen also auf mehreren Rechnern gleichzeitig. Diese Rechner nennt man dann auch Spiegelserver. Der DNS Server wählt dann den Rechner aus, der gerade am wenigsten zu tun hat.

Die Namen (Domains) werden von verschiedenen Organisationen weltweit verwaltet. Für die Endung .de ist zum Beispiel die DENIC zuständig. Bei diesen Organisationen müssen zu einem Namen verschiedene Daten hinterlegt sein. Dazu gehört z.B. Name und Adresse des Inhabers der Domain, zuständige Administratoren, aber eben auch die IP-Adresse des Rechners, der angesprochen werden soll.
Über eine WhoIs-Abfrage kann man diese Informationen von der zuständigen Organisation abrufen.

Auch die IP-Adressen müssen verwaltet werden, damit keine Doppelbelegungen entstehen. Weltweit sind dafür nur fünf Organisationen zuständig!
Über eine WhoIs IP-Abfrage kann man herausfinden wem eine IP-Adresse gehört.

Da die IP-Adresse einmalig ist, gibt es Datenbanken, in denen die Postitionsdaten der Server festgehalten werden. Auch die IP-Adresse, die einem per DHCP zugewiesen wurde, kann einem Gebiet zugeordnet werden.
So ist es möglich herauszufinden aus welchen Gegenden die Internetseite abgerufen wird.

Dieser Text gibt nur einen vereinfachten und groben √úberblick
Er soll nur kurz den Sinn der Dienste auf meiner Internetseite auf eine einfache Weise erklären und ist deswegen an einigen Stellen nicht exakt.
Wer sich für das Thema näher interessiert, sollte sich andere Quellen suchen. z.B. Wikipedia.